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„Brüchiger Friede“ - Begegnung mit Gästen aus Kolumbien
Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos erhielt 2016 den Friedensnobelpreis für die Beendigung des jahrzehntelangen Bürgerkriegs in seinem Land. Vier Jahre nach Unterzeichnung des Friedensabkommens ist es aber noch ein weiter Weg, um den sozialen Zusammenhalt wiederherzustellen: Der Friede ist brüchig. Armut und Gewalt verschärfen soziale Spannungen. Gesellschaftliche Gräben tun sich zunehmend auch in Europa auf; das Friedensprojekt EU bröckelt. Wie schafft man sozialen Zusammenhalt? Wie bringt man Menschen an einen Tisch, die nichts miteinander zu tun haben wollen? Wie können wir Zukunft gemeinsam gestalten? 
Luisa Acosta und Fabio Alonso kommen im Mai auf Einladung von Welthaus nach Österreich, um ihre Erfahrungen zu diesen Fragen bei Workshops und Vorträgen zu teilen. Die Gäste setzen sich seit Jahren mit dem bewaffneten Konflikt in Kolumbien, seinen Ursachen und Folgen auseinander. In ihrer Arbeit mit Frauen, Männern und Jugendlichen wenden sie eine Vielfalt an Methoden an, die sowohl die eigenen Wurzeln stärken als auch Handlungsspielräume für eine Kultur des friedlichen Miteinanders eröffnen.