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Unser Essen. Unsere Zukunft.

„Woher unsere Lebensmittel kommen und was sie uns wert sind.“
Zoom-Videochat mit Expert*innen aus Argentinien, Senegal und Österreich in Kooperation mit dem Naturhistorischen Museum Wien https://www.nhm-wien.ac.at/ablaufdaum

Weltweit verschwenden wir mehr Lebensmittel als benötigt werden, um alle hungernden Menschen zu ernähren. Allein in Österreich wirft jeder Haushalt pro Jahr im Schnitt 133 Kilogramm an genussfähigen Lebensmitteln weg. Im westafrikanischen Senegal lebt ein Großteil der Menschen von der Landwirtschaft, doch die Klimakrise lässt die Ernten schrumpfen. In Argentinien verdrängen riesige Monokulturen und Weideflächen die Ackerflächen von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen und bedrohen die Artenvielfalt. Unser Konsum in Österreich sowie die europäische Überproduktion, etwa von Milchpulver, haben verheerende Auswirkungen auf die Länder des globalen Südens. 

Was können wir tun, um Lebensmittel wieder wertzuschätzen? Wie hängt unsere Ernährung mit der Klimakrise zusammen? Wie gestalten wir in Zukunft eine nachhaltige und gerechte Ernährung für alle?  

Juan Carlos Figueredo aus Argentinien, Ismael Ndao aus Senegal und Elisabeth Schmied aus Wien werden diese und andere Fragen mit Ihnen diskutieren. 

TERMINE (Teilnahme auch an einzelnen Terminen möglich):

5.10.21 um 19 Uhr, Österreich: Auf den Teller statt in die Tonne
Elisabeth Schmied ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Abfallwirtschaft der Universität
für Bodenkultur in Wien.
 Sie forscht zu Maßnahmen der Abfallvermeidung mit Schwerpunkt Lebensmittel und Elektrogeräte
sowie der Wiederverwendungvon Produkten. Eine besondere Herausforderung sieht Schmied darin,
dass wir als Konsument*innen einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln lernen.  

 

 

12.10.21 um 19 Uhr, Argentinien: Vom Acker auf den lokalen Teller
Juan Carlos „Tato“ Figueredo
 lebt und arbeitet in Argentinien, wo er sich in der NGO „INCUPO“
für die bäuerliche und indigene Bevölkerung einsetzt. 
Er spricht über die Auswirkungen der global vernetzten Agroindustrie in seiner Heimat und
über die Zukunft der kleinbäuerlichen Landwirtschaft. 

 

 

 

19.10.21 um 19 Uhr,  Senegal:  Genug am Teller trotz Klimakrise?

Ismael Ndaokoordiniert Projekte der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit im westafrikanischen Senegal.
Diese zielen auf Ernährungssicherheit im ländlichen Raum sowie die Stärkung von kleinbäuerlichen Familien ab.
 Im Gespräch mit Ismael Ndao gehen wir der Frage nach: 
Wie können die Menschen im Senegal sich in der Klimakrise weiterhin regional versorgen?

 

 

 

Terminvorschau für Schulklassen ab der 9. Schulstufe mit Materialien zur Vor- und Nachbereitung (auch einzeln buchbar):
10.11.21 von   9.30 bis 11.00 Uhr Österreich: Auf den Teller statt in die Tonne!
17.11.21 von 14.00 bis 15.30 Uhr Argentinien: Vom Acker auf den lokalen Teller.
24.11.21 von 10.30 bis 12.00 Uhr Senegal: Genug am Teller trotz Klimakrise?

Zu Videochats und Anmeldung: https://welthaus.at/news/unser-essen-unsere-zukunft/

Haben Sie Interesse? Anmeldung unter         Nähere Infos auf www.welthaus.at